Lipper sind fitter
Wir engagieren uns...
weil wir die Leistungsmöglichkeiten älterer Arbeitnehmer stärker als bisher in den Unternehmen nutzen müssen. Die demografische Entwicklung wird in naher Zukunft keine Alternative zur produktiven Beschäftigung sogenannter "Reifer Talente" lassen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind zu motivieren, das anzustrebende Renteneintrittsalter im Unternehmen möglichst weit nach hinten zu schieben. Erwerbsarbeit auch jenseits des sechzigsten Lebensjahres darf nicht als Drohung, sondern muss als Chance wahrgenommen werden.
Wir müssen frühzeitig die Voraussetzungen schaffen, reife Talente länger zu beschäftigen. Notwendig sind u.a. organisatorische Vorbereitungen im Unternehmen. Wir brauchen außerdem bedarfsgerechte Strategien für die Personalentwicklung und -qualifizierung. Und wir müssen gute Angebote zur Gesundheitsförderung innerhalb und außerhalb der Unternehmen machen.
Helfen Sie uns dabei!
Sie können jederzeit mitmachen!

Sprecher der Projektgruppe ist Arnd Paas, Sparkasse Detmold, Detmold
Ihr Ansprechpartner:
Rolf Merchel
GILDE Detmold
Telefon: 05231 954111
In unserer Projektgruppe machen bereits mit:
Henning Bornkessel (Fachhochschule des Mittelstandes), Dieter Grittern (IHG mbH - Beratung), Robert Lange (Signal Iduna IKK), Rolf Merchel (Gewerbe- und Innovationszentrum Lippe-Detmold GILDE GmbH), Dirk Niederhaus, Ellen Oyda, (Secundus gGmbH), Arnd Paas (Sparkasse Detmold), Bernd Richter (Phoenix Contact GmbH & Co. KG), Metje Rocklage (Fachhochschule des Mittelstandes), Anja Ronge-Pohl (Burghotel Blomberg), Frank-M. Teckentrup, (Steuerberaterkammer Westfalen-Lippe), Karl-Ernst Vathauer (MSF-Vathauer AntriebstechnikGmbH & Co. KG)
Wir müssen reden...
und zwar zunächst mit Arbeitgebern und Arbeitnehmern, um sie für das Thema zu sensibilisieren. Und wir müssen sie davon überzeugen, eigene Konzepte im Unternehmen für die produktive Beschäftigung älterer Arbeitnehmer zu entwickeln. In einer Befragung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern in lippischen Unternehmen haben wir herausgefunden, dass die demografische Entwicklung zwar in den Köpfen der Firmenchefs präsent ist. Die künftigen Herausforderungen werden aber konkret noch nicht wahrgenommen. Außerdem fehlt es an Handlungsempfehlungen.
Zwei Drittel der befragten Arbeitnehmer sind laut Umfrage bereit, bis zur Altersgrenze oder sogar darüber hinaus zu arbeiten. Diese Bereitschaft knüpfen sie aber an Voraussetzungen. Sie möchten dabei gesund bleiben und sie wollen eine Wertschätzung ihrer Tätigkeit im Unternehmen spüren.
Damit erkennbar wird, welche Auswirkungen die Demografie in wenigen Jahren auf den Arbeitsmarkt haben wird, setzen wir unser schauspielerisches Talent ein. Wir haben einen Sketch entwickelt, in dem wir ein Bewerbungsgespräch simulieren. Das Besondere daran: wir schreiben das Jahr 2020, und drei Arbeitgeber bewerben sich bei einem potenziellen Mitarbeiter.